Adventskonzerte in Falkenberg und Bad Liebenwerda

„Alle Jahre wieder…“ diese Melodie eines Weihnachtsliedes ist in der Vorweihnachtszeit oft zu hören und lässt auf ein immer wiederkehrendes Ereignis schließen. Für Christen ist das Gedenken und Erinnern an die Geburt Jesu ein bedeutender Termin im Kirchenjahr. Das wird oft mit vielfältiger Musik begleitend gestaltet. So war es auch in diesem Jahr in den beiden benachbarten Gemeinden Falkenberg und Bad Liebenwerda mit den vorhandenen Mitteln möglich, je ein Adventskonzert durchzuführen. Das war am Samstag, 6. Dezember in Falkenberg und eine Woche später in Bad Liebenwerda jeweils in einer vollbesetzten Kirche. Genaugenommen war es ein Wunschkonzert der Dirigenten beider Gemeinden, sie brachten Liedvorschläge ein und übten diese in vielen Chorproben mit beiden Chören einzeln und dann im gemeinsamen Chor. Das Programm war eine bunte Mischung von Advents- und Weihnachtsliedern aus alter und neuer Zeit, von klassisch bis modern.

Dieses Konzert diente nicht nur der Freude und Erbauung der Zuhörer, es bestand die Möglichkeit, für den Verein HausLeben Kurstadtregion Elbe-Elster e. V. zu spenden. HausLeben ist ein Begegnungs- und Informationszentrum für Tumorerkrankte und ihre Familien und hat seinen Sitz im Haus der Begegnung  in Bad Liebenwerda. Im Konzert informierte Herr Dr. med. Stephan Kreher ausführlich über die Arbeit des Vereins.

Beim Konzert in Falkenberg erfreuten die Kinder mit zwei Liedvorträgen und einem Gedicht die Zuhörer, stattdessen kam in Bad Liebenwerda eine nachdenklich stimmende Geschichte von einem alten Mann und einem Baby zum Vortrag. Die Moderatoren Detlef Förster sowie Emily Häring führten durch das Programm. Bei drei Liedern war die Gemeinde eingeladen, mit in den Gesang einzustimmen.

Einen besonderen Hörgenuss hat der Frauenchor mit einem nicht so einfach zu singenden Lied und der Männerchor gegeben. Das Orchester ließ zwei Musikstücke erklingen. Samuel Hesse spielte meisterhaft auf dem Klavier und der Orgel. Im Chor und Orchester wirkten auch einige Gastsängerinnen mit. Ihnen war die Freude am gemeinsamen Musizieren anzumerken. Der gemeinsame Chor aus beiden Gemeinden verstand es, mit leisen und lauten Tönen ausdrucksvolle Musik zu gestalten.

Nach jedem Konzert war Gelegenheit, bei einem Imbiss und Getränken über das Erlebte zu sprechen und Eindrücke auszutauschen.